Für Patienten

Die Praxis Landes und Kollegen bietet in Kooperation mit dem OCO Offenbach umfangreiche Behandlungsmöglichkeiten bei Tumoren im Kopf-Hals-Bereich an.

Für alle Notfälle, die Mund, Kiefer und Gesicht betreffen, steht die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Sana Klinikum Offenbach sieben Tage die Woche und rund um die Uhr für Sie bereit. Bitte melden Sie sich über die Notfallambulanz des Klinikums an.

Beratung
Ich könnte Krebs haben – was sollte ich jetzt tun?

Bei Verdacht auf Krebs – wie erhalte ich sichere Klarheit und Perspektiven?

Sollte bei Ihnen der Verdacht auf eine onkologische Erkrankung im Kopf-Hals-Bereich festgestellt werden, setzen wir in unserer MKG-Praxis Landes & Kollegen auf moderne Diagnostik. Krebserkrankungen sind komplex und jede Situation erfordert eine individuelle Betrachtung.

Sie finden bei uns eine engmaschige Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachdisziplinen, um für Sie alle Details zu klären und im Anschluss eine bestmögliche Behandlung für Sie zu erzielen.

Interdisziplinäre Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren

Tumorerkrankungen können alle Gewebe des Körpers und damit auch des Kopfes erfassen. In kollegialer Zusammenarbeit der verschiedenen Fachärzte im Tumorzentrum werden diese diskutiert und ein individuelles Behandlungskonzept gemeinsam entworfen. Ähnlich wie in der Medizin ist auch im akademischen Bereich eine interdisziplinäre Herangehensweise oft der Schlüssel zum Erfolg.

Kein bösartiger Tumor ist wie der andere – für die ausführliche, individuelle Beratung und Begleitung unserer Patienten mit bösartigen Tumorerkrankungen ist immer genug Zeit! Ein „Markenzeichen“ unseres Tumorzentrums sind die kurzen Dienstwege und die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachdisziplinen, die für Sie jederzeit ansprechbar sind.

Diagnostik bei Kopf-Hals-Tumoren

Wenn Ihr Hauszahnarzt Sie mit einem Krebsverdacht zu uns überweist, ist das eine belastende Situation, bei der wir menschlich wie fachlich an Ihrer Seite stehen, um Ihnen sichere Klarheit zu geben. Die frühzeitige und präzise Diagnostik spielt eine zentrale Rolle in der Behandlung von Tumorerkrankungen im Bereich des Mundes, des Kiefers und des Gesichts.

In unserer Praxis setzen wir dabei auf ein modernes, interdisziplinäres Vorgehen, das alle notwendigen diagnostischen Schritte einschließt, um Ihnen eine fundierte Diagnose zu stellen und Ihnen im Anschluss eine gezielte individuelle Therapie zu ermöglichen.

In unserer Diagnostik gehen wir mit Ihnen durch folgende Prozesse:

Die Basis jeder Diagnostik bildet eine gründliche klinische Untersuchung durch unsere spezialisierten Fachärzte. Dabei werden Auffälligkeiten wie Schwellungen, Schleimhautveränderungen, Verhärtungen oder funktionelle Einschränkungen genau begutachtet und dokumentiert.

Bei Verdacht auf eine tumoröse Veränderung erfolgt, falls erforderlich, eine gezielte Biopsie – also die Entnahme einer Gewebeprobe aus der verdächtigen Region. Diese Probe wird anschließend histopathologisch untersucht, um die genaue Art und mögliche Bösartigkeit (Malignität) der Veränderung festzustellen.

Zur weiterführenden Beurteilung der Ausdehnung und Lokalisation eines Tumors setzen wir moderne bildgebende Verfahren ein, darunter:

  • Ultraschalldiagnostik (Sonographie): Für die Beurteilung oberflächlicher Strukturen und Lymphknoten.
  • Computertomographie (CT): Besonders geeignet zur Darstellung knöcherner Strukturen und zur Planung operativer Eingriffe.
  • Magnetresonanztomographie (MRT): Hochauflösende Darstellung von Weichgewebe, insbesondere bei der Abklärung komplexer Tumorlokalisationen.

Diese Verfahren ermöglichen eine präzise Einschätzung der Tumorausdehnung sowie eine Bewertung möglicher Lymphknoten- oder Fernmetastasen.

Bei einem gesicherten Tumornachweis erfolgt die vollständige Tumor-
Ausbreitungsdiagnostik (Staging) nach den aktuellen Empfehlungen der medizinischen Fachgesellschaften. Dies dient der genauen Einordnung der Erkrankung nach dem TNMSystem (Tumorgröße, Lymphknotenbeteiligung, Metastasen) und ist essenziell für die Therapieentscheidung.

Detaillierte Informatonen dazu finden Sie unter folgendem Link:
Staging gemäß den Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)

Jeder Tumorfall wird in einer individuellen Fallbesprechung im interdisziplinären Tumorboard des Kopf-Hals-Tumorzentrums am Onkologischen Zentrum Offenbach (OCO) vorgestellt. Hier arbeiten Spezialisten aus verschiedenen Fachrichtungen – darunter unsere MKG-Chirurgie, sowie Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Pathologie – eng zusammen, um für Sie die bestmögliche, individuell zugeschnittene Therapieempfehlung zu erarbeiten.

Die Therapie eines Plattenepithelkarzinoms besteht aus Chirurgie, Strahlen- und Systemtherapie.

Die Tumorkonferenz unseres Tumorzentrums berät dann im Falle eines bösartigen Gewebes, welche dieser Maßnahmen mit welcher Radikalität bei Ihnen durchgeführt werden sollten. Im anschließenden Gespräch mit Ihnen entscheiden wir gemeinsam, welche Behandlungsstrategie sich anbietet. Wie bei allen Therapien, die wir anbieten, stehen Ihr Wunsch und Ihre Entscheidung im Mittelpunkt unserer ärztlichen Bemühungen.

Kopf-Hals-Tumorchirurgie

Was Sie zu Tumoren grundsätzlich wissen sollten:

Tumore im Kopf- und Halsbereich können gutartig oder bösartig sein. Die Diagnose „Tumor“ (lateinischen für: „Schwellung“) bedeutet keinesfalls gleich lebensbedrohliche Gefahr. Wenn ein Geschwür bösartig ist, dann ist es das vor allem durch drei Eigenschaften:

  1. Schrankenloses Wachstum, das Nachbarstrukturen zerstört
  2. Bildung von Tochtergeschwülsten an anderen Stellen des Körpers (Metastasierung)
  3. Graduelle Entartung – also Bösartigkeit der Zellen, die in unterschiedlichem Ausmaß die Eigenschaften der Zellen, von denen sie abstammen, verloren haben.

Um das Ganze zu verkomplizieren, existieren auch noch Tumore, die lokal Gewebe zerstören, aber nicht metastasieren. Diese sind nicht wirklich gutartig, aber auch nicht bösartig.

Außerdem wissen wir erst sicher, dass ein Tumor gutartig war, wenn er unter dem Mikroskop genau untersucht wurde.

Tumore sollten grundsätzlich entfernt werden, auch die komplett gutartigen. Letztere zerstören zwar keine Nachbarstrukturen und bilden auch keine Tochtergeschwulste innerhalb des Organismus. Sie verursachen aber durch ihr Wachstum Druckschäden an benachbarten Strukturen und damit u.a. Knochenauflösung mit krankhaften Knochenbrüchen und Schmerzen.

Folgende Kopf-Hals-Tumoren können auftreten:

Basaliome heißen heute Basalzellkarzinome oder auch weißer Hautkrebs. Basalzellkarzinome können wie ein bösartiger Tumor das umliegende Gewebe schädigen und sogar Knochen infiltrieren, bildet aber extrem selten (0,03 % der Fälle) Metastasen. Sie entstehen durch chronische Lichtschäden (bis auf einzelne Ausnahmen in höheren Alter) vor allem dort, wo viel Sonnenexposition stattgefunden hat: an der Nase, den Ohren, der Stirn. Basalzellkarzinome entstehen nicht durch ein- oder zwei Sonnenbrände, sondern durch ein langes Leben an der frischen Luft. Maurer, Landwirte, Gärtner und Winzer sowie hellhäutige und/oder rothaarige Menschen mit sonnenempfindlicher Haut sind besonders von Basalzellkarzinomen betroffen.

Solche Tumore müssen mit kleinem Sicherheitsabstand im gesunden Gewebe entfernt werden. Dies wird meist in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) ambulant durchgeführt. Menschen, die einmal ein Basaliom ausgebildet haben, sollten regelmäßig in (haut-)ärztlicher Kontrolle bleiben, denn es kann sich ein solches auch an anderen Stellen des Körpers wieder entwickeln.

Von der Entstehung her ist dieser Tumor dem Basalzellkarzinom sehr ähnlich. Auch er ist durch zu häufige Einwirkung von ultraviolettem (UV-)Licht, einem Anteil des Sonnenlichtes, bedingt. Ein Melanom ist jedoch unbedingt bösartig. Sein Ursprung geht von anderen Zellen der Haut aus, den Melanozyten, deswegen heißt er „Melanom“. Da diese für die Pigmentierung (Bräunung) der Haut zuständig sind, sieht ein bösartiges Melanom in aller Regel tiefbraun bis bläulichschwarz aus (auch: schwarzer Hautkrebs). Bösartige Melanome müssen so früh wie möglich erkannt und komplett mit dem umgebenden Gewebe, einem sogenannten „Sicherheitsabstand“, entfernt werden. Weiter müssen die lokalen Lymphknoten entfernt werden, was mit minimalen Zugängen, sprich später sehr unauffälligen Narben, in den allermeisten Fällen möglich ist. Das bösartige Melanom gehört zu den am schnellsten metastasierenden (streuenden) Tumoren überhaupt. Abhängig vom Erkrankungsstadium und dem Alter des Betroffenen kann zusätzlich eine Systemtherapie erforderlich sein.

Bei früher Erkennung und vollständiger Entfernung sind bösartige Melanome aber gut heilbar. Dank der Entwicklungsfortschritte in der Systemtherapie in den letzten Jahren fallen heute die Prognosen auch bei fortgeschrittener Erkrankung sehr viel günstiger aus. Parallel dazu haben sich die Behandlungsbelastungen deutlich reduziert.

Der Naevus steht dem Melanom und Basaliom sehr nahe und wird umgangssprachlich „Muttermal“ genannt. Ein Naevus an sich ist völlig harmlos – wenn er sich allerdings verändert, wächst, blutet, oder er gewisse Eigenschaften aufweist, die den Naevus einem Melanom ähnlich erscheinen lassen oder in ein Melanom übergehen könnten, sollte dieser in einem kleinen Eingriff entfernt und das Gewebe unter dem Mikroskop untersucht werden, um die Diagnose zu sichern.

Tumore in der Mundhöhle sind in den allermeisten Fällen gutartig und gehen von der Mundschleimhaut aus. Eine große Anzahl von ganz harmlosen Gewebsvermehrungen wie Narbenknoten an der Zunge, Bindegewebstumore, sogenannte Fibrome (die häufig gestielt sind) bei schlecht sitzenden Prothesen, oder Entzündungsgewächse, die von einem Zahn ausgehen können, werden im Rahmen eines kleinen Eingriffs entfernt. Die mikroskopische Gewebeuntersuchung durch den Pathologen, die bei uns grundsätzlich durchgeführt wird, schafft dann endgültige Klarheit darüber, ob es sich um eine gutartige oder eine bösartige Gewebeveränderung handelt. Das gibt Ihnen rundum Sicherheit.

Der bösartige Mundhöhlenkrebs entsteht meistens infolge langjähriger Mundschleimhautschädigung durch mechanische Verletzungen, wie scharfe Prothesenränder oder abgebrochene Zähne. Auch schlechte Mundhygiene, wie auch übermäßiger regelmäßiger Alkohol- und Zigarettengenuss begünstigen seine Entwicklung besonders.

Die Rolle von Virusinfektion mit sogenannten humanen Papillomviren wird in jüngeren wissenschaftlichen Untersuchungen als Mitursache ebenfalls immer deutlicher, auch ohne die anderen klassischen Faktoren.

Plattenepithelkarzinome werden in den frühen Stadien primär durch Chirurgie und Strahlentherapie behandelt.
Bei fortgeschrittener Erkrankung erzielen moderne Systemtherapien, wie z.B. eine Antikörper-Behandlung, gute bis sehr gute Prognosen auch für langfristige Lebenschanchen.

Die Tumorkonferenz unseres Tumorzentrums berät dann im Falle eines bösartigen Gewebes, welche dieser Maßnahmen mit welcher Radikalität bei Ihnen durchgeführt werden sollten. Im anschließenden Gespräch mit Ihnen entscheiden wir gemeinsam, welche Behandlungsstrategie sich anbietet. Wie bei allen Therapien, die wir anbieten, stehen Ihr Wunsch und Ihre Entscheidung im Mittelpunkt unserer ärztlichen Bemühungen.

Was ist ein Speicheldrüsenkarzinom?
Speicheldrüsenkrebs ist eine sehr seltene Krebserkrankung, die in den Drüsen entsteht, welche für die Speichelproduktion im Mundraum zuständig sind (vor allem in der Ohrspeicheldrüse). Meist tritt die Erkrankung zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr auf.

Typische Symptome
  • Eine schmerzlose, langsam größer werdende Schwellung oder ein Knoten im Bereich der Wange, des Kiefers oder unter dem Ohr.
  • Warnsignal: Eine plötzlich auftretende Gesichtslähmung (Fazialisparese) sollte immer sofort ärztlich abgeklärt werden.
  • Später können Schmerzen oder ein dauerhaft trockener Mund hinzukommen.
Diagnostik und Behandlung
Die Diagnose erfolgt über bildgebende Verfahren wie Ultraschall, MRT oder CT und die chirurgische Entfernung. Die mit Abstand wichtigste Behandlung ist die Operation, bei der der Tumor möglichst vollständig entfernt wird. Je nach Tumorart, welche über pathologische Untersuchung des herausoperierten Tumors festgestellt wird, und  das Stadium der Erkrankung, erfolgt meist eine Strahlentherapie, um verbliebene Krebszellen im Operationsumfeld  abzutöten.

Was sind Nasen- und Epipharynxkarzinome?

Diese Krebserkrankungen betreffen den Nasenrachenraum (Epipharynx/Nasopharynx, dem oberen Teil des Rachens hinter der Nase) oder die Nasenhöhle sowie die Nasennebenhöhlen. Spezifische Risikofaktoren sind unter anderem das Epstein-Barr-Virus (EBV) oder das Einatmen bestimmter Holzstäube.

Typische Symptome
Weil diese Tumoren sehr versteckt wachsen, werden sie oft erst spät entdeckt. Achten Sie auf folgende Anzeichen, wenn diese länger als zwei bis drei Wochen anhalten:
  • Einseitig verstopfte Nase, behinderte Nasenatmung oder immer wiederkehrendes Nasenbluten.
  • Einseitige Ohrenschmerzen, ein Völlegefühl im Ohr oder Hörminderung (durch einen Paukenerguss).
  • Schmerzlose Schwellungen der Lymphknoten am Hals.

Diagnostik und Behandlung
Die Untersuchung erfolgt durch uns mittels Spiegelung (Endoskopie), MRT und CT. Im Gegensatz zu anderen Krebsarten werden Tumoren im Nasenrachenraum (Nasopharynxkarzinome) eher operiert, wenn sie nicht tief an der Schädelbasis liegen und der Bereich entsprechend zugänglich ist. Hier haben wir große Expertise in Rekonstruktion der Gesichtsstrukturen, um eine epithetische Versorgung vermeiden. Selbstverständlich bieten wir auch die Epithesenlösung an.(Epithese heißt der individuell angefertigte, ästhetische Ersatz fehlender oder entstellter Körperteile im Gesicht wie Auge, Ohr oder Nase, welche nach einem Eingriff wieder soziale Teilhabe und Lebensqualität durch eine unauffällige Optik bietet)

Die Standardtherapie für tief an der Schädelbasis liegenden und ggf. ausgedehnteren Tumore besteht aus einer sehr effektiven Kombination aus Strahlentherapie und Systemtherapie.

Tumoren der vorderen Nasenhöhlen können in frühen Stadien gut operiert werden.

Bei Veränderungen der Mundschleimhaut:
Krebsvorsorge Kopf-Hals-Tumore

Die Gesundheit Ihrer Mundschleimhaut wird regulär bei den empfohlenen halbjährlichen Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Hauszahnarzt überprüft. Sollten hierbei verdächtige Schleimhautbereiche auffallen, werden Sie daraufhin für eine umgehende Klärung zur Diagnostik in unsere Praxis für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie überwiesen (bzw. grundsätzlich zu einem Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen).

Bei Verdacht auf eine tumoröse Veränderung erfolgt, falls erforderlich, eine gezielte Biopsie– also die Entnahme einer Gewebeprobe aus der verdächtigen Region. Diese Probe wird anschließend histopathologisch untersucht, um die genaue Art und mögliche Bösartigkeit (Malignität) der Veränderung festzustellen.Sollte sich der Verdacht bestätigen, erfolgt eine umfassende interdisziplinäre Diagnostik, um zugeschnittene Therapieempfehlung zu erarbeiten.

Besondere Vorsorgeleistungen: Regelmäßiger Tumor-Recall für Betroffene von Fanconi-Anämie

Expertise für Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie nach einer Tumorbehandlung

Ihr Gesicht soll Ihr Gesicht bleiben – wir helfen Ihnen!

Seit über 25 Jahren ist die Mission von Prof. Landes & Kollegen, Patienten mit Tumor- oder Trauma-bedingten rekonstruktiven Erfordernissen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich bestmöglich zu behandeln.

Patientenvideos

Tumore können nach ihrer Entfernung die Notwendigkeit einer Rekonstruktion von Knochen und Weichgewebe erfordern. Verlassen Sie sich auf unsere außerordentliche Expertise in Rekonstruktiver Chirurgie mit sogenannten freien Transplantaten.

Eine Transplantat-gestützte Rekonstruktion erfolgt zumeist durch eine Transplantatentnahme mitsamt Gefäßen von einer anderen, unauffälligen Körperstelle (zum Beispiel der Innenseite des Unterschenkels). Die Transplantate werden in einer mehrstündigen Operation an den Gefäßen des Gesichts und Halses angeschlossen, um zum Beispiel die Zunge, die Wange oder den Oberkiefer, aber auch die Nase rekonstruieren zu können.

Eine weitere Möglichkeit: Ein Transplantat aus Eigenblut – Regeneration durch Plättchenreiches Fibrin

Beim Einsatz moderner Therapieverfahren im regenerativen Bereich setzen wir seit einiger Zeit auf das „Plättchenreiche Fibrin“, kurz PRF genannt, und gehören auf diesem Gebiet zu den anerkannten internationalen Experten. Die im PRF enthaltenen Blutplättchen, Wachstumsfaktoren und Stammzellen, kombiniert mit der optimalen Verträglichkeit eines körpreigenen Materials, machen PRF zu einer kleinen Sensation.

Kiefer-Rekonstruktion nach Tumorentfernung

Für die Rekonstruktion von Knochenstrukturen, Zahnimplantaten bis hin zur teilweisen oder kompletten Kiefergelenksprothese stehen uns komplexe Behandlungsmöglichkeiten und Methoden zur Verfügung, z.B. moderne schablonengestützte Implantate.

Sie suchen Hilfe?

Gerne beraten wir Sie zu den Möglichkeiten einer konservativen oder operativen Behandlung Ihres Gesundheitsproblems im Mund-, Kiefer- oder Gesichtsbereich. Wir sind für Sie da! Sie erreichen die Praxis Landes & Kollegen telefonisch unter +49 (0) 69 8405-1380 oder per E-Mail.

Allen geplanten operativen Behandlungen geht eine ausführliche Beratung voraus, die auch gerne mehrfach und wiederholt stattfinden kann.
Wir sprechen deutsch, englisch, französisch, spanisch, portugiesisch, arabisch, thailändisch und Igbo.

Unsere regelmäßigen Sprechstunden sind:
Montag, Dienstag, Donnerstag: 8:00 – 17:00 Uhr, Mittwoch: 8:00 – 13:00 Uhr, Freitag: 8:00 – 16:00 Uhr
dazu unsere Fast-Track-Sprechstunden am Dienstag, Donnerstag und Freitag, jeweils zwischen 8:00 und 9:00 Uhr!